1. Mä. | SV Jahn Bad Freienwalde vs. HC Spreewald – 28:23 | 14:11

Zum zweiten Advent grüßt alljährlich das Murmeltier

 

Rückblick. Am zweiten Adventswochenende der Vorsaison verlor der HC Spreewald sein einziges Brandenburgliga-Spiel gegen Teltow/Ruhlsdorf (27:36). Seitdem ist bzw. nunmehr war die Gurkentruppe in Ligaspielen 364 Tage lang unbesiegt – bis zum vergangenen Samstag.

Gegen bis in die Haarspitzen motivierte Gastgeber aus Bad Freienwalde musste die Wolschke-Sieben letztlich eine schmerzhafte 28:23-Niederlage hinnehmen. Die im Bus mitgereisten Fans unterstützten die Spreewälder bis in die Endphase, in der der HC durch eine miserable Chancenverwertung und eine hohe Anzahl technischer Fehler einen möglichen Sieg hergab. Die Jahn-Akteure nutzten die sich bietenden Chancen gnadenlos und siegten vor einem berauschten Publikum verdient.

Die Spreewälder fanden schwer ins Spiel und ließen die Leichtigkeit der Vorwoche vermissen. Dies hing vor allem mit der aggressiven 3-2-1-Abwehr der Kurstädter zusammen, die die HC-Sieben immer wieder ins Zeitspiel zwang. Nach dem zwischenzeitlichen 2:2 (5.) zogen die Gastgeber so auf 5:2 (10.) davon. Mit der Einwechslung von Pascal Freund (2) konnte der HC zum 8:7 (21.) aufschließen, erlaubte sich jedoch weiterhin zu viele Fehlwürfe. Über ein deutlich effektiveres Umschaltspiel kamen die Bad Freienwalder wiederholt zu einfachen Toren (12:8, 26.). Der HC ging folglich mit einer großen Bürde (14:11, 30.) in den zweiten Spielabschnitt.

 

Die Halbzeitansprache fiel deutlich aus und die Gurkentruppe ließ Taten folgen. Pascal Freund (2), Chris Guhrenz (2) und Jens Kranick trafen zur ersten Führung des Spiels (14:15, 37.). Die Abwehr stand solider und das Tempo wurde deutlich angezogen. Nichtsdestotrotz gelang es den Spreewäldern nicht den Schwung mitzunehmen, um sich ein Polster zu erspielen. Bis zum 19:19 (45.) legten die Gäste stets vor, vergaben zu diesem Zeitpunkt jedoch den dritten Strafwurf und standen nachfolgend stets unter Zugzwang. Für das was nach dem 23:23 (52.) passierte, fand nach dem Spiel keiner der HC-Akteure eine passende Antwort. Planlos und ineffektiv musste die Gurkentruppe einen 5:0-Lauf zum bitteren 28:23-Endstand hinnehmen.

Gegen die strukturiert agierenden Jahn-Akteure fanden die Spreewälder nie zu ihrem Spiel. Zwar kämpften sie sich Anfang der zweiten Halbzeit zurück ins Spiel, verloren am Ende jedoch, auch aufgrund insgesamt 16 technischer Fehler, keinem erfolgreichen Strafwurf und einer zum Teil unterirdischen Chancenverwertung, verdient.

Am kommenden Wochenende kommt der selbsternannte Aufsteiger aus Brandenburg an der Havel in den Spreewald. Diese besiegten ihrerseits Teltow/Ruhlsdorf mit 32:26 und sind somit als verlustpunktfreier Tabellenführer zu Gast im Lübbener „Blauen Wunder“. Anpfiff am Samstag, den 15.12.2018 ist um 18:15 Uhr. Wir zählen auf eure Unterstützung beim letzten Saisonspiel 2018!

Es spielten für den HC Spreewald: Florian Kleindienst und Daniel Wegner (beide im Tor), Danilo Wendt (3), Tobias Lubig, Tim Glowinkowski (1), Jörn Grötschel, André Zogbaum, Erik Handke (2), Chris Guhrenz (4), Christian Krause (4), Jens Kranick (3) und Pascal Freund (6).

CG

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