2. Mä.|Remis im Schlaubetal

Nach ein paar Spielen, mit denen man die Zuschauer aus der Halle treibt, inklusive der Lehrstunde im November zu Hause gegen die Sieben aus dem Schlaubetal hatte der Handballgott wohl ein Einsehen und schenkte uns mal wieder ein tolles Spiel.


Für das Rückspiel in Müllrose gegen den Tabellendritten konnten wir auf einen vollen Kader zurückgreifen – 13 Spieler und 1 Torwart war Saisonbestwert. So hatte MV Meesen zumindest reichlich Auswahl.
Von unserem Emotional Leader Schnitzi wurden wir lautstark auf das Spiel eingestimmt. Das schien allerdings nicht geholfen zu haben, denn nach 5 Minuten lag der Gastgeber 4:1 in Front und als nach 13 Minuten das 10:4 fiel, musste der MV die grüne Karte ziehen, da unser Spiel nicht so richtig stattfand. Die Umstellungen waren nicht gravierend, doch gelang es uns, Schlaubetal ein wenig aus dem Tritt zu bringen. Während im Angriff weiter sehr bruchstückhaft agiert wurde, konnte sich vor allem unsere Abwehr immer besser auf das Angriffsspiel der Gastgeber einstellen. So gelang es uns, den Abstand ein wenig zu verkürzen, so dass zur Halbzeit ein 16:13 auf der Anzeige stand. Dabei warfen wir mit der letzten Aktion nach dem Halbzeitpfiff einen Siebenmeter ins Tor.

Apropos Siebenmeter – auf beiden Seiten gab es in einer umkämpften Partie je 8 Siebener und an keinen bekamen die Torhüter eine Hand. Der Gastgeber verwandelte alle direkt und unsere zwei verworfenen Bälle landeten an der Querlatte.

Die zweite Halbzeit verlief dann wie das zweite Viertel der ersten Halbzeit, jede Mannschaft machte Tore und verhinderte Tore, aber der Vorsprung von 3 Treffern für Schlaubetal blieb irgendwie immer erhalten. In einem Spielabschnitt vergaben wir fünf Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen. Und so ging das leider häufig im Spielverlauf. Marc hält zwischendurch ein paar schwere Bälle und hilft, uns im Spiel zu halten. In der 53. Minute erzielte Schlaubetal das 24:21, so dass die Ausgangsposition wie zur Halbzeit wieder gegeben war. Doch jetzt stieg der Spannungspegel. Der Gastgeber hat Chancen, das Spiel zu entscheiden, aber trifft nicht mehr und dezimiert sich mit unnötigen Zeitstrafen selbst. Wir können dadurch über Ingolf und Tim auf 24:23 verkürzen. Und letztlich haben wir mit einem Tor Rückstand und noch einer Minute Spielzeit den Ball und die Möglichkeit zum Ausgleich.

Die letzten Sekunden waren dann nichts für schwache Nerven. Wer die nicht hat, jetzt bitte nicht weiterlesen.
Meesen nimmt die Auszeit bei 59:08 und wir haben noch 50 Sekunden. Wir verabreden einen Spielzug. Wir spielen den Ball, bleiben aber drucklos und verhaspeln uns. Der Spielzug misslingt komplett. Zumindest bekommen wir Freiwurf, aber uns bleiben nur noch 15 Sekunden. Wir ziehen einmal vernünftig an und können Tim auf Außen mit fast Nullwinkel freispielen – noch 10 Sekunden. Tim nimmt sich den Ball, der Torhüter hält und lenkt ihn an den Pfosten, von wo der Ball auf die andere Außenposition springt. Dort steht Paul, bekommt den Ball und brettert ihn gegen den Innenpfosten. Zum Glück ist der Wurf so fest, dass ein Schlaubetaler den zurückprallenden Ball nicht kontrollieren kann und ihn ins Seitenaus ablenkt. Wir bleiben in Ballbesitz und noch 5 Sekunden sind auf der Uhr! Der Ball kommt vom Einwurf zur Mitte und von dort bekommt Pascal die Rinde. – noch 2 Sekunden. Pascal springt, wirft und trifft die Hände eines Abwehrspielers, der den Ball an dem in der falschen Ecke stehenden Torhüter vorbei ins Tor ablenkt. Tor! Schlusssirene! 24:24!

Manchmal muss man das Glück erzwingen! Heute gelang uns nach geraumer Zeit wieder eine gemeinschaftliche und geschlossene Mannschaftsleistung. Bei uns haben sich sogar sage und schreibe 10 Spieler als Torschützen auszeichnen können. Prima Spiel von Bert, der vorn und in der Abwehr fast die volle Zeit durchgekämpft hat und von Tim, der sehr sicher etliche Bälle versenkte und uns im Spiel hielt.

Marc Gruna (Tor), Norwin Dommaschk (3), Ingolf Burisch (3), Christian Piehl (2), Paul Schwebel (3), Lucian Roschek, Nico Manig (1), Ivo Wähner (1), Jonas Jecke (2), Pascal Würfel (1), Steven Schnitzer, Bert Orbanz (1), Tim Glowinkowski (7), Dennis Muschick

MV Matthias Heße

📇🗞 Bericht der II. Männer und wJD▶️ Remis im Schlaubetal Nach ein paar Spielen, mit denen man die Zuschauer aus der Halle treibt, inklusive der Lehrstunde im November zu Hause gegen die Sieben aus dem Schlaubetal hatte der Handballgott wohl ein Einsehen und schenkte uns mal wieder ein tolles Spiel.Für das Rückspiel in Müllrose gegen den Tabellendritten konnten wir auf einen vollen Kader zurückgreifen – 13 Spieler und 1 Torwart war Saisonbestwert. So hatte MV Meesen zumindest reichlich Auswahl.Von unserem Emotional Leader Schnitzi wurden wir lautstark auf das Spiel eingestimmt. Das schien allerdings nicht geholfen zu haben, denn nach 5 Minuten lag der Gastgeber 4:1 in Front und als nach 13 Minuten das 10:4 fiel, musste der MV die grüne Karte ziehen, da unser Spiel nicht so richtig stattfand. Die Umstellungen waren nicht gravierend, doch gelang es uns, Schlaubetal ein wenig aus dem Tritt zu bringen. Während im Angriff weiter sehr bruchstückhaft agiert wurde, konnte sich vor allem unsere Abwehr immer besser auf das Angriffsspiel der Gastgeber einstellen. So gelang es uns, den Abstand ein wenig zu verkürzen, so dass zur Halbzeit ein 16:13 auf der Anzeige stand. Dabei warfen wir mit der letzten Aktion nach dem Halbzeitpfiff einen Siebenmeter ins Tor. Apropos Siebenmeter – auf beiden Seiten gab es in einer umkämpften Partie je 8 Siebener und an keinen bekamen die Torhüter eine Hand. Der Gastgeber verwandelte alle direkt und unsere zwei verworfenen Bälle landeten an der Querlatte.Die zweite Halbzeit verlief dann wie das zweite Viertel der ersten Halbzeit, jede Mannschaft machte Tore und verhinderte Tore, aber der Vorsprung von 3 Treffern für Schlaubetal blieb irgendwie immer erhalten. In einem Spielabschnitt vergaben wir fünf Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen. Und so ging das leider häufig im Spielverlauf. Marc hält zwischendurch ein paar schwere Bälle und hilft, uns im Spiel zu halten. In der 53. Minute erzielte Schlaubetal das 24:21, so dass die Ausgangsposition wie zur Halbzeit wieder gegeben war. Doch jetzt stieg der Spannungspegel. Der Gastgeber hat Chancen, das Spiel zu entscheiden, aber trifft nicht mehr und dezimiert sich mit unnötigen Zeitstrafen selbst. Wir können dadurch über Ingolf und Tim auf 24:23 verkürzen. Und letztlich haben wir mit einem Tor Rückstand und noch einer Minute Spielzeit den Ball und die Möglichkeit zum Ausgleich.Die letzten Sekunden waren dann nichts für schwache Nerven. Wer die nicht hat, jetzt bitte nicht weiterlesen.Meesen nimmt die Auszeit bei 59:08 und wir haben noch 50 Sekunden. Wir verabreden einen Spielzug. Wir spielen den Ball, bleiben aber drucklos und verhaspeln uns. Der Spielzug misslingt komplett. Zumindest bekommen wir Freiwurf, aber uns bleiben nur noch 15 Sekunden. Wir ziehen einmal vernünftig an und können Tim auf Außen mit fast Nullwinkel freispielen – noch 10 Sekunden. Tim nimmt sich den Ball, der Torhüter hält und lenkt ihn an den Pfosten, von wo der Ball auf die andere Außenposition springt. Dort steht Paul, bekommt den Ball und brettert ihn gegen den Innenpfosten. Zum Glück ist der Wurf so fest, dass ein Schlaubetaler den zurückprallenden Ball nicht kontrollieren kann und ihn ins Seitenaus ablenkt. Wir bleiben in Ballbesitz und noch 5 Sekunden sind auf der Uhr! Der Ball kommt vom Einwurf zur Mitte und von dort bekommt Pascal die Rinde. – noch 2 Sekunden. Pascal springt, wirft und trifft die Hände eines Abwehrspielers, der den Ball an dem in der falschen Ecke stehenden Torhüter vorbei ins Tor ablenkt. Tor! Schlusssirene! 24:24! Manchmal muss man das Glück erzwingen! Heute gelang uns nach geraumer Zeit wieder eine gemeinschaftliche und geschlossene Mannschaftsleistung. Bei uns haben sich sogar sage und schreibe 10 Spieler als Torschützen auszeichnen können. Prima Spiel von Bert, der vorn und in der Abwehr fast die volle Zeit durchgekämpft hat und von Tim, der sehr sicher etliche Bälle versenkte und uns im Spiel hielt.Marc Gruna (Tor), Norwin Dommaschk (3), Ingolf Burisch (3), Christian Piehl (2), Paul Schwebel (3), Lucian Roschek, Nico Manig (1), Ivo Wähner (1), Jonas Jecke (2), Pascal Würfel (1), Steven Schnitzer, Bert Orbanz (1), Tim Glowinkowski (7), Dennis MuschickMV Matthias Heße▶️Auswärtsspiel in Doberlug-KirchhainIn etwa zur gleichen Zeit als die Herren-Nationalmannschaft zum Spiel um Platz 3 bei der WM antrat, durften unsere D-Mädchen auswärts gegen die Sieben von Doberlug-Kirchhain antreten.So wie die „Vorfreude“ auf das erste Spiel nach der Spielpause war, so verlief es leider wie erwartet. Unsere Mädchen waren chancenlos und vermochten nur Ergebniskosmetik zu betreiben. Einzig Florentine konnte mit der einen oder anderen Aktion für Gefahr sorgen, sonst fehlte es gegen die sehr aggressiven Gastgeber an allen Ecken und Enden. Im Hinspiel hielten wir noch besser dagegen, diesmal gelang uns das nicht. Anfangs ging es noch gut los, wir lagen mit 1:0 in Führung und nach 11 Minuten stand es erst 4:2. Und selbst das 10:3 zur Halbzeit war noch in Ordnung. Doch irgendwie schienen die Mädels den Mumm in der Kabine gelassen zu haben. In der zweiten Halbzeit war kaum noch Gegenwehr vorhanden. Sowohl technisch als auch konditionell und emotional waren wir haushoch unterlegen.Dabei entschärfte Alpha im Tor noch etliche Würfe. Doch zumeist stand sie den Werferinnen allein gegenüber. Am Ende stand ein 31:8 zu buche.Fazit: Tore werfen wollen ist das A&O beim Handball! Alpha, Mira, Florentine (6), Hermine (1), Amelie, Antonia, Leni-Sophie, Kira (1), Nele.In der „Handballhochburg“ stand leider nicht mal ein Fernseher, um Bilder von der WM zu sehen.

Gepostet von HC Spreewald Stuff am Montag, 28. Januar 2019

Gepostet von Sylvio Witt am Sonntag, 27. Januar 2019