1. Mä.| HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf vs. HC Spreewald | 24:30

Den Auftakt zur drei Spiele umfassenden Auswärtstour in Stahnsdorf, Bad Liebenwerda und Trebbin hat der HC Spreewald erfolgreich gemeistert.

Im Vergleich zu den bisherigen Auftritten im Kalenderjahr 2019 zeigten die Schützlinge von Trainer Mirko Wolschke am vergangenen Wochenende eine geschlossene Mannschaftsleistung, zumeist Geduld beim Herausspielen von Torchancen und sichere -abschlüsse. Dies darüberhinaus zum richtigen Zeitpunkt, denn mit der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf traf die Gurkentruppe auf den derzeitigen Tabellenzweiten der Brandenburgliga. Durch den letztlich souveränen 24:30-Auswärtserfolg ziehen die Spreewälder punktetechnisch mit den Rand-Potsdamern gleich und haben nun wieder berechtigte Hoffnungen auf die Vizemeisterschaft – zumal der direkte Vergleich nach dem unglücklichen 25:25-Unentschieden im Hinspiel nun beim HCS liegt.


Aufgrund des Prestiges dieses Duells starteten beide Mannschaften – zum Teil gebeutelt durch Krankheit und Verletzung einiger Akteure – mit der zur Verfügung stehenden Bestbesetzung. Die HSG wurde dabei vor allem durch den 1:1-starken Sascha Klimczak angetrieben, der seine Nebenmänner zu Spielbeginn gut in Szene setzte. Nach dem vermeintlichen Fehlstart beim Stand von 4:1 (7.) kam der HCS jedoch vor allem über die zweite Welle zum Erfolg und konnte nach zehn Spielminuten ausgleichen (4:4). In der Folge wurde auch im Positionsangriff der besserplatzierte Nebenmann gefunden, so dass Christian Krause, Danilo Wendt und Chris Guhrenz (jeweils 2 Tore) beim 8:11 erstmals eine deutlichere Führung herauswarfen. Wie bereits gegen Cottbus und Trebbin dachten die HC-Akteure nun jedoch, dass die Vorentscheidung bereits gefallen sei. So folgte wieder eine Phase, in der unvorbereitete Torabschlüsse zu einfachen Ballverlusten führten. Diese nutzten die routiniert aufspielenden Gastgeber, um in der Schlussphase des ersten Spielabschnitts das zwischenzeitliche 10:13 (25.) mit dem Pausenpfiff zu drehen (15:14). Das Halbzeitsignal kam für den HC somit zum richtigen Zeitpunkt, um sich noch einmal zu fokussieren. 
In der zweiten Halbzeit rührte der Mittelblock Handke/Grötschel nun Beton an. Zudem zeigte Daniel Wegner im HC-Tor eine beeindruckende Performance und auch das Spreewälder Angriffsspiel zeichnete sich durch Struktur und Abschlussstärke von allen Positionen aus. Allen voran Kapitän Nils Werner übernahm in entscheidenden Situationen Verantwortung. So setzte sich die Gurkentruppe auf 16:19 (38.) ab. Die HSG verkürzte nachfolgend zwar immer wieder auf ein Tor, konnte jedoch nach dem 21:22 (48.) nicht mehr zusetzen. Über die Zwischenstände 21:24 (51.) und 23:25 (54.) halte es von den zahlreich mitgereisten Fans nach dem 24:28 (57.) bereits „Auswärtssieg“ von der Tribüne. Den Schlusspunkt zum 24:30 setzten mit viel Durchsetzungsvermögen Pascal Freund und Erik Handke.

Damit ist das Rennen um die Vizemeisterschaften eröffnet. Die Verfolger aus dem Tabellenmittelfeld werden allerdings mit großer Sicherheit nicht mehr in den Kampf um die Podestplätze eingreifen können.

Wie bereits einführend erwähnt, stehen in den in den kommenden Wochen zwei weitere, wichtige Auswärtshürden für den HC Spreewald auf dem Programm. Nächster Gegner am Samstag, den 02.03.2019 ist Bad Liebenwerda, die – trotz ihres derzeitigen vorletzten Tabellenplatzes – vor toller Kulisse immer für ein Überraschung gut sind. [CG]

Es spielten für den HC Spreewald:
Florian Kleindienst und Daniel Wegner (beide im Tor), Danilo Wendt (5), Jörn Grötschel, Tobias Lubig (1), Erik Handke (4), Chris Guhrenz (3), Christian Krause (4), Jens Kranick (1/1), Pascal Freund (4) und Nils Werner (8/3).

C.G.

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